SMITE: Eine MOBA aus anderer Perspektive

Von Niklas Nosber am 19.02.2013 - 17:41 Uhr

Nahezu jedem Spieler ist der Begriff MOBA ausreichend bekannt, sind doch gleich mehrere Titel auf dem Markt und hat bieten die Wahl zwischen Blockbustern wie League of Legends oder Dota 2 und Geheimtipps wie zum Beispiel Heroes of Newerth und anderen. Mit SMITE versuchen die Hi-Rez Studios ein Third-Person-MOBA zu schaffen, das auch Spieler aus anderen Bereichen anziehen soll. So sollen vor allem MMO-Fans und auch Ego-Shooter-Zocker vom Konzept überzeugt werden. Damit dabei nicht viel schiefgeht, nehmen sich die Entwickler besonders viel Zeit für die Beta - mittlerweile die offene Phase - und haben bereits über 900.000 Tester zugelassen. Ganz neu ist die Idee eines Third-Person-MOBAs allerdings nicht, denn mit Land of Chaos Online gibt es bereits einen Titel, der Ähnliches versucht, aber nie richtig punkten konnte. Dies soll mit SMITE jedoch nicht passieren oder doch?. Ob die Entwickler den richtigen Ansatz dazu gefunden haben, erfahrt ihr in diesem Test.

Das Prinzip von SMITE ähnelt dem einer klassischen Massively-Online-Battle-Arena, nachfolgend MOBA genannt. Sprich, ihr steuert euren Champion (in diesem Fall einen antiken Gott), rüstet ihn mit Gegenständen aus, verteilt Skillpunkte und benutzt Fertigkeiten. Neu dabei ist außerdem seit Dezember der Domination-Modus, den wir in einem Special bereits vorgestellt haben. Als Götter auf dem Schlachtfeld stehen euch derweil so ziemlich alle großen Namen aus der klassischen Mythologie, von Anubis bis Zeus, zur Verfügung. Im Laufe der bisherigen Beta hat Hi-Rez Studios sein Angebot an Göttern schon um ein vielfaches erweitert und fügt regelmäßig Neue hinzu.

SMITE spielt sich erfrischend anders - glänzt aber nicht in allen Punkten.

Auch haben die Götter ihre eigenen und passenden Fähigkeiten. So schleudert Zeus mit Blitzen, Cupid (Ableitung von Cupido) verschießt Liebespfeile und Herkules schleudert große Felsen. Die Fähigkeiten selbst wählt ihr mit den Tasten 1 bis 4 aus und aktiviert diese mit der linken Maustaste, wobei einige Fertigkeiten in Kegelform, andere in Kreis- oder Balkenform ausgeführt werden, weswegen man immer ein Auge auf die Vorlage auf dem Boden haben sollte. Eure Standard-Attacke führt ihr ebenso mit der linken Maustaste aus, wobei hier logischerweise zwischen Nah- und Fernkampf unterschieden wird. Ein besonderes Highlight dabei sind die sogenannten Ultimates, also bestimmte Skills die euer Gott nicht oft anwenden kann, diese dafür aber sehr wirkungsvoll sind. So verteilt ihr mit den Ultimates enorm viel Schaden oder helft euren Verbündeten. Jeder Gott verfügt lediglich über einen solchen Skill.

Besonders ist in den Kämpfen in jedem Falle die Steuerung. Bei SMITE finden wir nämlich keine isometrische Ansicht, sondern steuern unseren Gott bzw. unsere Göttin aus der Third-Person-Perspektive, schauen also über seine oder ihre Schulter. Gut, so sind wir zu jedem Zeitpunkt näher am Geschehen dran und Kämpfe erhalten dadurch eine ganz eigene Dynamik. Allerdings haben wir ja keine Augen im Hinterkopf und müssen uns so relativ oft drehen. Auch ist unser Gott im Strafe deutlich langsamer, sprich, laufen wir seitwärts, dann überholen uns gefühlt sogar Schnecken, rückwärts laufen wirkt sogar noch langsamer. Da geht leider ein guter Teil der Dynamik wieder verloren, aber, hoher Mausempfindlichkeit sei Dank, wir können uns ja doch recht fix umdrehen.

Seite 1: Das Spielprinzip von SMITE
Seite 2: Mädels gegen Jungs
Seite 3: Neue Modi für neue Zielgruppen
Seite 4: Fazit

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