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RaiderZ Test: Die Monsterjagd im Test

Von Christian Liebert am 28.11.2012 - 11:07 Uhr

Am 15. November 2012 veröffentlichte Gameforge Berlin nach geraumer Testzeit das Action-MMORPG RaiderZ, welches von MAIET Entertainment entwickelt wird. Obwohl das Spiel vom Umfang her deutlich geringer ausfällt als seine Kollegen, hat sich RaiderZ innerhalb der MMO-Szene zu einem kleinen Geheimtipp entwickelt. Das Spielkonzept, welches sehr an die erfolgreiche Monster-Hunter-Reihe angelehnt ist, findet in der breiten Masse sehr viel Zuspruch und so konnten auch wir es uns nicht nehmen lassen, einen Blick in das Königreich Rendel zu werfen. Vorweg können wir schon verraten, dass RaiderZ mehr zu bieten hat, als das Spiel auf den ersten Blick vermuten lässt, und einen eigenen Charme besitzt. Wie unser Testlauf in RaiderZ ausgefallen ist, verraten wir euch auf den nächsten Seiten.

Ein schneller Anfang

Im Königreich Rendel ist sprichwörtlich die Hölle los. Fiese Monster tauchen überall auf und versetzen die Einwohner dieses Landes in Angst und Schrecken. Eine ideale, wenn auch etwas ideenarme, Voraussetzung für uns Spieler, hier für Frieden und Ordnung zu sorgen. Im Charaktermenü erwartet uns eine üppige, wenn auch nicht bahnbrechende Charaktererstellung mit durchschnittlichen Möglichkeiten. In RaiderZ gibt es zwar viele verschiedene Rassen, aber nur eine steht uns davon zur Auswahl: die Menschen. Wir suchen uns ein Geschlecht aus, passen unser Aussehen an und haben dann die Wahl zwischen vier stereotypen Klassen, die auch alle Funktionen abdecken, die ein klassisches MMORPG braucht. Der Verteidiger tankt, der Magier richtet Schaden aus der Ferne an, der Kleriker heilt und der Berserker gibt im Nahkampf den Ton an. Die Anpassungsmöglichkeiten unseres Alter Ego sind nicht überwältigend, aber immerhin ausreichend. Einige Gesichtsbehaarungen und verschiedene Körpertypen könnten der Auswahl gut tun. Ein bisschen zu viel Einheitsbrei, unserer Meinung nach. Dank der Engine sehen die Charaktere immerhin durchweg gut aus und können optisch überzeugen.

 

Die Charaktere in RaiderZ sehen wirklich hübsch aus.

Ein simples Prinzip

 

Obwohl wir gerade erst in der Welt gelandet sind, geht es direkt in die Vollen. Wir sollen es mit finsteren Echsenmenschen aufnehmen, die hier in der Gegend für Unruhe sorgen. Diese sind obendrein auch noch schwer bewaffnet, was uns als angehenden Helden allerdings wenig juckt. Obwohl diese Dinger fast einen Kopf größer sind als wir, liegen sie nach wenigen Schlägen schnell im Dreck. Freudig nehmen wir aber zur Kenntnis, dass wir es hier gleich mit richtigen Gegnern zu tun bekommen und nicht wie in anderen Spielen erst mal gegen Pilze antreten müssen. Das Prinzip von RaiderZ ist eigentlich recht simpel und rasch erklärt: Große Monster verprügeln, Beute einsammeln, daraus neue Ausrüstung herstellen und dann noch größere Monster verprügeln. Das klingt recht einfach, macht aber einen Riesenspaß. Man bekommt von den Gegnern Grundmaterialien, aus denen man dann bei diversen NPCs neue Rüstungen, Waffen und Veredelungen herstellen kann. Komplette Gegenstände lassen die Monster nicht fallen. RaiderZ setzt sehr stark auf PvE, wobei es eben immer nur darum geht, Zutaten für bessere Items zu bekommen. Dies erinnert schon sehr stark an die beliebte Monster-Hunter-Reihe, die als Offline-Rollenspiel selbiges Konzept verfolgt. Das bedeutet nun aber nicht, dass RaiderZ eine Komplettumsetzung dieser Idee ist. Die Entwickler von MAIET Entertainment haben das Onlinespiel natürlich noch um einige soziale Features und MMO-Standards erweitert.

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