The Elder Scrolls Online: Zwei Stunden in Tamriel unterwegs

Von Kirsten Schwabe am 22.08.2013 - 18:14 Uhr

Puh, da tun mir ganz schön die Füße weh: Den ganzen Tag über die Messe laufen und dann soll ich auch noch zwei Stunden durch Tamriel rennen. Tamriel? Genau, Tamriel ist die Welt von Elder Scrolls oder in diesem Fall die Welt von TESO: The Elder Scrolls Online, der neuen Hoffnung von Zenimax. Satte zwei Stunden durfte ich das neue MMORPG auf der gamescom spielen und das ist meine Geschichte.

So viel zu sehen und so wenig Zeit

Hilfe, denke ich mir: Zwei Stunden soll ich spielen ... oder besser: NUR zwei Stunden? Die braucht man doch in einem gängigen MMO schon fast, um die Steuerung und das Menü komplett zu durchschauen. Wie soll ich denn danach viel erzählen können, wenn ich das Spiel noch nie zuvor gesehen habe?

Es fängt ja schon gut an. Kaum sehe ich die Charaktererstellung, stelle ich fest, dass ich verdammt viele Regler habe, um wirklich fast alles Mögliche an meinem Charakter einzustellen. Da geht es von Geschlecht über Körpergröße, über Armlänge bis hin zum kleinen Zeh. Die Charaktererstellung zeigt sich dabei aber umfangreich und trotzdem benutzerfreundlich, ist gut unterteilt und am Ende kommt, wie so oft, die Klassenauswahl. Hier wird es mir zum Glück nicht allzu schwer gemacht, denn mit dem Magier, Templer, Wächter und Drachenritter ist die Auswahl nicht allzu unübersichtlich. Ich entscheide mich für einen Magier und schon springe ich in die Welt von The Elder Scrolls Online. Spielen durften wir übrigens ausschließlich Völker des Ebenherz-Paktes.

Ich lande nach der Charaktererstellung in einer gemütlichen Taverne, in der ich erst einmal teste, ob man freundlich gesinnte NPCs angreifen kann. Kann man nicht. Dafür schickt der NPC mich zur Bürgermeisterin und ich mache mich auf den Weg. Aus der Taverne getreten fällt mir sofort die schöne verschneite Landschaft auf, auf die ich ungehindert schauen kann. Ungehindert? Moment! Wo ist denn hier mein Interface? Ganz ruhig bleiben, es wird sich schon finden. Und richtig, nach dem Drücken der Taste "M", die ja allgemein sehr oft für das Öffnen der Karte zuständig ist, öffnet sich auch direkt ein kleines Menü, in dem ich alles finde, was ein Abenteurer braucht. Also kein langes und umständliches Durchklicken und Lernen von Shortcuts. Egal, welche Taste ihr benutzt, ob "M" für Karte oder "I" für Inventar: Es öffnet sich direkt das gesamte, sehr übersichtliche Menü. Schon mal sehr nett von dem Spiel, so macht man es mir leicht.

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Seite 5: Fazit nach zwei Stunden

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