PlanetSide 2: Der Online-Shooter der Zukunft?

Von Sebastian Lammich am 19.11.2012 - 16:12 Uhr

Der Planet Auraxis, unterschiedliche Kontinente und dazu drei verfeindete Fraktionen, die um die Vorherrschaft kämpfen. Das ist der Hintergrund des MMOFPS PlanetSide 2. Im Jahre 2003 begann die Erfolgsgeschichte. Mit PlanetSide setzte Sony Online Entertainment einen neuen Meilenstein, da sie es ermöglicht hatten, dass sich mehrere hundert Spieler gleichzeitig auf einer riesigen Karte bekämpfen. An diesen Erfolg will das Unternehmen nun anknüpfen und kündigte an, dass sich am 20. November diesen Jahres die Tore von PlanetSide 2 für jeden öffnen. Wir haben das MMOFPS für euch angespielt und verraten euch auf den nächsten Seiten, wie sich die Shooter-Hatz so macht.

Wie alles begann

Die Arbeiten an PlanetSide 2 begannen schon im Jahr 2009. Bis zum Closed-Beta-Start im August 2012 hatte der Entwickler also genügend Zeit, einen würdigen Nachfolger zu erschaffen. Das Spiel wurde auf den diesjährigen Spielemessen in Los Angelos und Köln ein Knaller. Die Presse schrieb ausnahmslos positive Kritiken und die Community bejubelte PlanetSide 2. Grund dafür mögen wohl auch das neue Konzept Free-2-Play  sowie die extra von Sony Online Entertainment entwickelte Engine Forgelight sein, dank welcher sich das Game trotz guter Grafik ohne starke FPS-Einbrüche spielen lässt. Grundsätzlich hat sich aber nichts Großartiges am Spielprinzip von PlanetSide geändert. Die drei Fraktionen: Terranische Republik, das Neue Konglomerat und die Vanu Souveränität sind immer noch dabei.

PlanetSide war schon 2003 eines der ersten Massive-Multiplayer-Online-First-Person-Shooter und hat das Genre maßgeblich mit geprägt.

Der Einstieg

Wie in jedem MMOG fängt auch PlanetSide 2 mit der Erstellung des Charakters an. Es ist eine Geschmackssache, welche Seite man unterstützt, denn es spielen sich alle Fraktionen ähnlich. Der Unterschied liegt in den Waffen und Fahrzeugen. Während die Terranische Republik Waffen mit höherer Feuerrate besitzt, verursachen die des Konglomerats mehr Schaden. Die Vanu setzen auf Plasma-Waffen, die zwar im Nahkampf sehr effizient sind, aber auf Reichweite nicht viel ausrichten. Nachdem man sich dann für eine Seite entschieden hat, kann man seinen Charakter noch kurz anpassen. Dies fällt aber sehr schmal aus, da man für jedes Geschlecht nur vier Standard-Köpfe zur Auswahl hat. Das Spiel startet dann mit einem kleinen Tutorial-Video, das euch einige Grundprinzipien erklärt. Direkt danach wirft es euch auch schon ins erste Gefecht. Dies wird aber nur am Anfang so sein, denn normalerweise werdet ihr jedes Mal, wenn ihr euch neu einloggt, am Warpgate starten, dem Hauptquartier der jeweiligen Fraktion auf dem Kontinent. Nur von hier aus ist es möglich, einen anderen Kontinent zu bereisen. Das Hauptquartier dient hauptsächlich dazu, sich für den Kampf vorzubereiten. Das Schlachtfeld teilt sich auf drei Kontinente auf: Indar, Esamir und Amerish. Jeder Kontinent spiegelt eine andere Klimazone wider. Indar ist ein steppen-/wüstenartiger Kontinent, der im Süden von vielen Canyons durchzogen ist. Esamir kann als Antarktis von Auraxis bezeichnet werden und Amerish, mit seinen saftigen grünen Wiesen und vielen Bäumen, zeigt, dass PlanetSide 2 auch mit dichten Vegetationen zurechtkommt. Dichte Vegetation ist hier allerdings etwas übertrieben, denn diese Kontinente sind zwar alle sehr groß und weitläufig, aber der Nachteil daran ist, dass sie streckenweise sehr kahl wirken. Dafür ist es aber möglich, dass sich bis zu 2000 Spieler auf einem Kontinent aufhalten können. Da wird der leere Raum schnell mit Gefechten ausgefüllt.

Das Spielfeld gut in Sicht. Die Karte in PlanetSide 2.

Das Hauptquartier dient hauptsächlich dazu, sich für den Kampf vorzubereiten. An Waffen-Konsolen könnt ihr eure Klasse wechseln und Munition aufnehmen. Sechs Klassen stehen euch zur Auswahl: Der Infiltrator, Sanitäter, Ingenieur, die leichte und schwere Angriffseinheit und als letztes der MAX. Dieser ist ein Mech-Kampfanzug, mit welchem ihr viel Schaden austeilen und auch einstecken könnt. Jedoch macht euch der Kampfanzug langsamer. Jede Klasse verfügt über eine Spezialfertigkeit, der Infiltrator kann sich zum Beispiel unsichtbar machen, während sich der Sanitäter schnell selbst heilen kann. Zudem habt ihr noch unzählige Möglichkeiten, eure Klasse anzupassen.

Seite 1: Hintergrund und Einstieg
Seite 2: Eroberung / Skillsystem & Teamwork
Seite 3: Technik / Free-2-Play-Konzept & Ausblick

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