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The Elder Scrolls Online Vorschau: Mit Erfahrung zur Vollkommenheit?

Von Christian Liebert am 13.11.2012 - 16:33 Uhr

Darauf haben Millionen Fans schon lange gewartet: Zenimax Online tüftelt fleißig an einem MMORPG-Ableger ihrer erfolgreichen The-Elder-Scrolls-Reihe. Dieser soll zwar nur ganz plump The Elder Scrolls Online heißen, aber endlich frischen Wind in das Genre bringen. Gut, das verspricht eigentlich jeder Entwickler und oft erwartet einen am Ende auch nur eine Handvoll Innovation, die sich in einen großen Topf voll Einheitsbrei mischt. Zenimax Online traut man dieses Unterfangen allerdings zu, da das Unternehmen schon seit vielen Jahren für den Erfolg der Elder-Scrolls-Reihe, die mit Skyrim 2011 einen der meistprämierten Titel der letzten Jahre hervorgebracht hat, mitverantwortlich ist. Mit The Elder Scrolls Online will man diese glorreiche Welt nun in ein Online-Rollenspiel konvertieren und damit den Markt revolutionieren. Die Erwartungen sind groß und Kritiker erkennen schnell erste mögliche Probleme. Ist es überhaupt machbar, den Zauber einer so speziellen Reihe in einem MMORPG wiederzugeben? Immerhin die Ego-Perspektive hat es schon mal mit an Board geschafft, welche urtypisch für die Serie ist. Aber natürlich ist das nicht alles. Was da noch so auf uns zukommt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Willkommen in Tamriel

The Elder Scrolls Online spielt, wie sollte es auch anders sein, in Tamriel. Allerdings 1000 Jahre vor der Handlung von Skyrim. Der Spieler entscheidet sich für eines von neun Völkern, die sich in drei Fraktionen aufteilen. Das Dolchsturz-Bündnis, mit seinen Orks, Rothwardonen und Bretonen. Die Aldmeri-Dominion mit ihren Waldelfen, Hochelfen und Khajiit. Sowie dem Ebenherz-Pakt, welchem die grimmigen Nord, Dunkelelfen und Argonier angehören. Fans der Solospiel-Reihe werden sofort wissen, wer sich hinter diesen Völkern verbirgt. Allen anderen reicht erst mal die Information, dass diese drei Parteien im Krieg miteinander sind. Damit kommen wir auch gleich zum Knackpunkt der Handlung. Dem Reich Cyrodiil, in welchem auch die Handlung von Oblivion spielt, fehlt ein Kaiser und alle Völker sind daher scharf auf den Thron. Die dadurch entstehenden Kriege bilden auch gleichzeitig die PvP-Inhalte und einen wichtigen Teil der Handlung des Spiels. Ab Level 10 hat jeder Spieler die Möglichkeit, dem Spieler-gegen-Spieler-Treiben beizuwohnen. Dabei soll er, ebenso wie in Guild Wars 2, auf die Maximalstufe 50 gesetzt werden, um von Anfang an ein volles PvP-Erlebnis zu bekommen. Aber nicht nur die Kriegeleien untereinander machen das Leben in Tamriel abenteuerlich, sondern auch böse Mächte, die jüngst ihre finsteren Pläne schmieden. Oberfiesling in dieser Geschichte ist der daedrische Fürst Molag Bal, der sich vorgenommen hat, die ganze Welt Nirn ins Chaos zu stürzen. Das muss natürlich verhindert werden und hier ist wieder der Spieler gefordert. Zumindest, wenn er sich für den PvE-Weg entscheidet. Hier bietet The Elder Scrolls Online neben vielen Quests auch diverse Dungeons mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und fordernde Schlachtzüge.

Diese Szene kennen wir doch irgendwo her? Natürlich, aus Sykrim! Auch in The Elder Scrolls Online wird die Schneewelt spielbar sein und genauso aussehen wie im Solospiel.

Was macht den Unterschied aus?

Zugegeben, Dungeons, PvP-Schlachten und Quests. All das ist doch nichts Neues, oder? Erwarten uns auch hier wieder nur Einheitsbrei und Content-Hatz? Laut Zenimax Online nicht. Denn anders als in den meisten Online-Rollenspielen soll der Spieler keiner gradlinigen Geschichte folgen, sondern sein Leben und sein Vorankommen selbst in die Hand nehmen. Ein kleiner Strang führt einen durchs grobe Spiel, doch die wahre Faszination liegt, wie für The Elder Scrolls typisch, wieder abseits der Wege. Gerade dies dürfte den meisten Fans der Reihe sofort gefallen. Man muss auch ehrlich mit dazu sagen, dass weder Morrowind, noch Oblivion oder Skyrim für ihre großartigen Haupthandlungen berühmt sind. Nicht selten wird eben diese einfach links liegen gelassen, auf der Stelle kehrt gemacht und einfach so das Land entdeckt. Hier liegt nämlich die große Stärke der Reihe und das darf auch bei The Elder Scrolls Online nicht fehlen. Zenimax Online will die Spieler in die Welt hinaus scheuchen, auf dass sie diese erforschen und ihren eigenen Weg gehen. Genau wie in den Solospielen eben. Ein Kompass dient hier als Helferlein, um interessante Orte oder den Weg zur nächsten Quest zu finden. Auch beim Tragen der Rüstung oder der Entwicklung der Fähigkeiten sollen die Helden vorwiegend auf sich allein gestellt sein. Jeder Charakter kann alles tragen. Sogar, wenn es sich dabei um wenig sinnvolle Kombinationen wie Magier mit Plattenrüstungen handelt. Oder ist diese Kombination am Ende gar nicht so unsinnig und entpuppt sich als die Kombo schlechthin? Auch bei der Entwicklung der Klassen ist vieles von den Vorlieben des Spielers abhängig. Wer zum Beispiel viel mit dem Schwert kämpft, wird vorwiegend neue Fähigkeiten für eben diese Waffe bekommen, anstatt für einen Dolch, den man vielleicht niemals benutzen wird. Die Welt soll dem Spieler offen stehen und ihn nicht auf einen vorgegebenen Weg zwingen. Die Freiheit, die man aus den Offline-Abenteuern kennt, soll auch im Onlinespiel immer präsent sein. Ein Traum wird wahr?

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